Der Chardonnay gilt als eine der bekanntesten und beliebtesten trockenen Weißweinsorten der Welt. Dieser körperreiche Wein kann je nach Reife der Rebe sehr leicht mit dezent grasiger Note ausfallen – bis hin zu einem starken, vollmundigen Aroma. Tatsächlich stellt der Chardonnay auch die Basis für die Herstellung von Sekt und Champagner dar.
Angenehm trocken, säurebetont und Aromen von Pfirsich, Apfel, Nüsse und Mandeln – das zeichnet den Chardonnay als halbaromatische Weinsorte aus. Je nach Ausbau und Lagerung ändert sich die Geschmacksnote. Die Lagerung im Stahltank sorgt für mehr Fruchtaroma und für eine ausgeprägte Säure. Hingegen bildet ein im Eichenfass gelagerter Chardonnay eine würzige und leicht exotische Note – mit dezenten Aromen, die an Vanille und Banane erinnern.
Grundsätzlich zählt der Chardonnay zur Familie der Burgunderweine und ist damit also ein kräftiger und üppige Wein, blumig, körperreich, charakterstark – aber nicht süß. Er weist einen relativ hohen Alkohol von 13 Prozent und mehr auf. Die Farbe des Chardonnays reicht von zartem Gelb bis zu leuchtendem Strohgelb.
Der Chardonnay lässt sich guten Gewissens als “Alleskönner” unter den trockenen Weißweinen bezeichnen. Er harmoniert hervorragend zu leichten Gerichten aus hellem Fleisch und Fischgerichten, aber auch zu deftigeren Schweinefleisch- und Kalbsgerichten. Zu besonders würzigen Speisen hingegen passt diese Rebsorte weniger.
Aber sicher ist immer: Ein guter Chardonnay begeistert jeden Weinfreund.